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Korbach 2011

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Kerken 2011

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Der Verein lud für den Sonntag, den 16.10.2011 zu einem Aus-„Flug“ nach Kerken ein.

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Kerken 2011

Kerken 2011

Flugplatz Kerken

Unser Ausflug am 01.10.2011

„Sollen wir das mit Korbach nächste Woche noch mal wiederholen?“
Diese Frage beantwortete der Fliegerwettergott selbst. Nach unserem Aus-„Flug“ nach Korbach am 01.10.2011 entwickelte sich das Wetter zunächst wechselhaft, um dann am übernächsten Wochenende wieder zur „Hoch“-Form aufzulaufen. Der am Samstag noch heftige Wind sollte am Sonntag dann ab Mittag abflauen. Also lud der Verein für den Sonntag, den 16.10.2011 zu einem Aus-„Flug“ nach Kerken ein. Kerken zum einen deshalb, weil wir uns dort über den hausgebackenen Kuchen und die platzgemachten Bahnmarkierungen informieren wollten. Zum anderen war die Distanz aber auch von unseren Rohr-/Tuchfliegern und den 120kg Geräten noch gut zu überwinden. Wenn der Wind denn passt!

Um 07:00 UTC trudelten die ersten Piloten ein, nicht ohne ständig mindestens ein sorgenvolles Auge auf den Windsack zu werfen. Nach ausgiebigem Wettercheck mit mehreren widersprüchlichen Angaben, die ein Abflauen des „deutlichen“ Südwindes je nach Laune des Meteorologen für „Mittag bis Abend“ vorhersagten, entschlossen sich dann Joachim mit seinem Skywalker und Henry mit seiner C22, kein Risiko einzugehen und den Ausflug auf einen Tag mit verlässlicheren Vorhersagen zu verschieben. Schließlich sind Wetterumschwünge auch in Morschenich möglich.

Die Schnelligkeit eines Wetterumschwungs kann man an den beiden Fotos erkennen, die 2009 in Morschenich innerhalb weniger Sekunden in unterschiedliche Richtungen aufgenommen wurden.
Als dann aber kurz vor 09:00 UTC doch ein Nachlassen des Windes erkennbar wurde, machte sich schließlich Rolf mit seinem 120kg-Trike als erster auf den „weiten“ Weg nach Kerken. Willi und Klaus
in der C22 folgten sowie anschließend Karlo und Norbert mit der Sky-Ranger und Roderich mit Holger in der Zodiac, die wohl wieder das Feld vor sich hertreiben wollten.

Der Flug nach Kerken verlief wegen des immer noch deutlichen Rückenwinds für alle Teilnehmer recht schnell und problemlos, wenn man mal davon absieht, dass die C22 wohl während des Startlaufs ein paar PS „verloren“ hat. Willi meinte nur trocken: „Wenn die jetzt einer findet, will ich sie aber wiederhaben!“

Die Ankunft in Kerken verlief dann ziemlich exakt in umgekehrter Reihenfolge und den zuerst Angekommenen hätte ein weniger schadenfrohes Grinsen auch nicht schlecht gestanden. Von Rolfs und Karlos Landung hat Holger ein „kleines“ Video gedreht.

Auf dem Standbild (unten) aus einem dieser Videos kann man die „Tankstelle“ des Vereins in einer Fertiggarage erkennen. Tolle Lösung der Überwachung des Tankvorgangs über die vorhandene Alarmanlage
mit dem Zugangstransponder. Wer tankt, wird registriert.

Der Kerkener Verein empfing uns sehr herzlich mit Kaffee und Kuchen für kleines Geld. Die Lösung der „platz-selbst-gemachten Bahnmarkierungen“ ist geradezu genial. Die Jungs haben einfach einen vorhandenen
Dachreiter längs aufgeschnitten und durch anlaminierte Leisten wieder verschraubbar gemacht. Die Form wird dann mit Matten und irgendwas kunststöffigem ausgefüllt. Nach dem Aushärten werden die Schrauben gelöst und: ein neuer Dachreiter wurde geboren.

Rezept und Bastelanleitung wurden Karlo übergeben, der wird die Anleitung im Verein weitergeben. Der Heimflug gestaltete sich dann Dank des zwischenzeitlich mehr oder weniger eingeschlafenen Gegenwindes doch recht angenehm.

Um 14:00 UCT waren wir dann alle wieder zu Hause und um 17:00 UTC traf der letzte der Daheimgebliebenen wieder ein.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Klaus F. für die Flugleitung (und an Werner L., der sich zwar angeboten, hatte aber Dank Klaus nicht „antanzen“ musste). Ein gelungener Aus-„Flug“.

Verfasser: Klaus-Herbert Schmitz, 25.10.2011